Vorstellung für Neulinge

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    • hallo thomas,
      ich finde es toll, wenn du so zusagen keine probleme hast und es dir gut geht. das ich ein lebenlang vitamine zu mir nehmen muß, war mir genauso klar.
      auch das ich regelmäßig zu den untersuchungen muß.
      was mich jetzt aber stutzig macht ist, das man dir gesagt hat, dass die BPD-DS OP das beste wäre, was es momentan gäbe.
      mir hat man im KH Sachsenhausen gesagt, das diese OP sehr übelriechende fettstühle hervor ruft und das man bei dieser OP methode öfters mal am tag zur toilette müßte.
      das verunsichert mich zudem auch jetzt sehr. so langsam........ich weis gerade nicht, was ich davon jetzt halten soll.
      der eine so, der andere so....... was soll ich glauben.....
      gruß.......tommi ;(
    • Hallo Tommi,
      ich glaube da hast du mich nicht richtig verstanden. Ich schrieb nicht das der BPD-DS das beste wäre und ich möchte auch keine Reklame dafür machen.
      Ich habe geschrieben:
      Laut den Aussagen der Ärzte ist das nach wie vor die Methode mit den besten Langzeitergebnissen was die Abnahme betrifft.

      Das mit den Fettstühlen ist auch nicht bei jedem so, wie ich in anderen Foren von betroffenen lesen konnte. Es hängt natürlich auch davon ab was man isst.
      Ausserdem ist auch ein BPD wohl nicht bei jedem gleich. Früher war der Common Chanel . das ist das Stück Dünndarm indem die Sekrete zum Verdauen hinzukommen 50 cm lang. Heute macht man den CC 75 - 100 cm. Meiner ist 100 cm. Dadurch wären die Mängel und Fettstühle nicht so extrem wie früher.
      Flitzen musste ich auch mit meinem Schlauchmagen bis zu 4 mal am Tag. Je nachdem was ich gegessen habe. Das stellte sich nach meiner Gallenblasenentfernung ein. Es gab bzw es gibt eine Abnehmpille mit Namen Xenical. Da hat man auch übelste Fettstühle - wenn man viel Fett zu sich nimmt. Ich habe mich bewusst dafür entschieden und nehme dieses kleine übel gerne in Kauf.
      Was in 20 Jahren mit meiner Darmflora ist und oder anderen Spätfolgen der AC kann heute noch niemand sagen. Das betrifft aber nicht nur den BPD, sondern alle OP-Methoden. Den Preis müsse wir zahlen - aber alles ist besser wie vorher...


      Gruß Thomas
    • Danke Thomas, schließe mich mal wieder ganz deinen Aussagen an.

      Tommi, jeder Mensch hat ein anderes Essverhalten, jeder Mensch reagiert anders. Wir sind alle grundverschieden.
      Es gibt also nicht die 100% richtige OP-Methode die auf jeden anwendbar ist.
      Du musst die für dich richtige Methode suchen und natürlich zusammen mit deinem Chirurgen entscheiden, was für dich dann letztendlich wohl die beste Methode ist.

      Was du hinterher Essen kannst, was du verträgst oder nicht verträgst, das wird sich zeigen. Auch das ist von Patient zu Patient total unterschiedlich.
      Auch ob du Dumpings bekommst oder keine, kann dir im voraus niemand sagen.

      Ich selbst habe einen Sleeve und muss aber sehr viel mehr an Vitaminen, Mineralien, Eiweiß nehmen wie eigentlich immer gesagt wird. Vertrage nicht jedes Essen.
      Das heißt ganz einfach, nach meiner OP musste ich das herausfinden. Ich weiß jetzt was ich Essen kann, mache meinen Vitaminstatus und finde eben selbst heraus welche Vitamine ich mehr brauche etc.

      Was ich damit sagen will: Nur mit OP alleine ist es nicht gemacht, wir müssen ein Leben lang mitarbeiten und schön auf uns aufpassen :)

      Raphaela
    • Ich möchte mich einmal vorstellen

      Hallo ihr Lieben! :)
      Ich möchte mich erst einmal vorstellen:
      Ich bin Anke,noch 39 Jahre alt und wohne in Nordhessen!
      Ich habe einen langen Leidensweg mit mir und meinem Gewicht hinter mir!
      Als ich dann letztes Jahr mein Höchstgewicht von 157 kg bei einer Körpergröße von 1,68 m erreicht hatte und eigendlich keinen Ausweg mehr sah,jemals davon wieder runter zu kommen,nach edlichen Jahren voller Frust durch Diäten ect. und nichts als den schönen Dank des berühmten JoJo Effektes mit noch mehr Gewuchtszunahme als :P Dank zu ernten,bekam ich durch reinen Zufall den Kontakt zu meinem AC!
      Das ist jetzt fast 10 Monate her. In dieser Zeit hat sich einiges getan:
      Ich bin seid dem 18.11.2013 stolze Besitzerin meines Schlauchi's und super glücklich damit!
      Ich habe es geschafft in 9 Wochen Post Op 32 kg abzunehmen und mein Ziel,welches ich mir vor der Op gesetzt habe,auch anderen zu helfen,aus Ihrer eigenen Isolation heraus zu treten und eine neue Perspektive in ein Gesundes und Leichteres neues Leben zu finden,hat auch Form angenommen!
      Denn ich leite ab Februar hier in Gudensberg meine eigene Adipositas SHG!
      So,das ist erst einmal eine Kurzform meiner Geschichte,die aber denke ich Aussagekräftig genügend ist!
      Nun hoffe ich auf regen Austausch und sende liebe Grüße Anke
      Immer wenn Du denkst es geht nicht mehr ?(
      kommt von irgendwo ein Lichtlein her! 8o
      Dieses Lichtlein sei es auch noch so klein,soll Dein stetiger Begleiter sein! :thumbsup:
    • Hallo und ein herzliches Willkommen. Schön, dass du den Weg zu uns gefunden hast.
      Schau dich mal in Ruhe hier bei uns um.
      Du kannst dich per PN mit Balu in Verbindung setzen. Er kann deine SHG hier mit aufnehmen und du kannst dann immer deine Termine oder Neuigkeiten hier im Forum posten.
      Viel Erfolg weiterhin
      Raphaela
    • Hallo Gleichgesinnte :D
      ich war am Freitag in Sachsenhausen um mich zu informieren.Bei mir geht angeblich nur der Magenbypass. Ich hatte in den letzten 2 Jahren 5 Operationen und eigentlich gar keine Lust auf eine neue OP.Bisher hat aber jeder mit dem ich mich informiert hat gesagt, alles super würde ich jederzeit wieder machen! Ist das wirklich so, ich werde auf jeden Fall zur SHG Marburg gehen.

      Ich bin 51 Jahre alt wiege zur zeit 145 KG bei 1,68. Mein Arzt hat mir schon 2008 mitgeteilt, das ich ein künstliches Knie bräuchte, damals war ich aber noch zu "jung"Mir wurde im April 2013 nach 27 Jhren Betriebszugehörigkeit krankheitsbedingt gekündigt.Da meine Mutter auch in dem gleichen Zeitraum an Krebs erkrankte und meine Gallenblase dann auch noch entfernt werden musste quäle ich mich mit Depressionen (oh Wunder!)und bin momentan ziemlich fertig.

      Ich sage mir auch schlechter kann es nicht werden, mir fehlt allerdings noch ein bisschen Mumm

      Grüße an alle

      Karin
    • Auch ich würde es jederzeit wieder machen. Obwohl ich nicht mehr alles Essen kann, manchmal geht es mir auch nicht so gut usw.. Das positive und das neue Lebensgefühl überwiegt einfach und trotz allem geht es mir auf jeden Fall wesentlich besser als früher.

      Aber trotzdem muss man wissen, dass man viel mit arbeiten muss, vor und nach OP eine große Verantwortung sich selbst gegenüber hat. Es geht eben nicht von alleine.
      Aufklärung ist sehr wichtig, auch der Besuch einer SHG gehört unbedingt mit dazu.

      Du wirst deinen Weg finden.

      Raphaela
    • Hallo Ihr da ........ :0))))

      HuHuuuuuu......... :)

      Mein Name ist Martina, 45 J., geschieden, keine Kinder und ich lebe im Lkr. Neu-Ulm in der kleinen Ortschaft Holzheim.
      Eigentlich bin ich in Ulm geboren und eine waschechte Schwäbin. Nach meiner Trennung vor zwei Jahren hats mich aber nach Bayern verschlagen.
      Mein BMI ist im Moment bei 59,5.... ich wiege 149 kg bei 158 cm.

      Ich war schon immer etwas übergewichtig..... 1995 hatte ich noch um die 70/75 kg...... 2001 hab ich dann geheiratet und da war ich schon bei 120 kg.
      Im Laufe meiner 10 J. Ehe hab ich dann nochmal gut 40 kg zugelegt. Denke mal das lag auch viel daran dass mein EX mir immer all die Jahre gesagt hat dass
      er mich so liebt wie ich bin.... mit all meinen Kilos. Bei mir war das ein schleichender Prozess wenn man das so nennen kann.
      Natürlich hab auch ich all die Jahre auch mal versucht abzunehmen.... eine Diät nach der anderen und Herr JoJo war mein bester Freund.

      Im März 2012 hatte ich einen schweren Autounfall und bei den orthopädischen Untersuchungen wurde das Lymphödem in beiden Oberschenkeln sowie beginnende
      Arthrose in beiden Knien festgestellt. Dann folgte noch der Bluthochdruck und der Verdacht auf Schlafapnoe.
      Okt. 2013 war ich dann für 3 Wo. zur Reha in der Földiklinik in Hinterzarten. Dort wurde ich das erste Mal auf das Thema Magenverkleinerung angesprochen und mir
      wurde dort angeboten mich bei allen Untersuchungen und Gutachten zu unterstützen und die Ärzte dort haben mir auch klar gemacht dass ich durch das viele Wasser in
      meinem Körper in Lebensgefahr schwebe.
      Ich habe mich dann dazu entschlossen mich operieren zu lassen und im November 2013 bei meiner Krankenkasse den Antrag auf eine bariatrische Operation gestellt
      welche auch mittlerweile genehmigt ist.

      Am 25.02. ist es soweit...... da ist in Hamburg im UKE stationäre Aufnahme und am 26.02. werde ich operiert und bekomme meinen Schlauchmagen dem ich jetzt schon den Namen
      "Felix" gegeben habe 8o

      Ich freue mich dass ich hier sein darf und auf regen Austausch.

      Liebe Grüße,
      Martina ;)
    • Hallo Martina,

      herzlich Willkommen hier. :) Ich "kenne" dich aus der FB-Gruppe (hab dich sofort am Foto erkannt). Freut mich, dass du hier bist! :)

      Für deine OP wünsche ich dir schon mal alles Gute! :)
      Es gibt viele Gründe, alles beim alten zu lassen, aber einen einzigen, etwas zu ändern - du hälst es einfach nicht mehr aus.
    • Hallo Ihr Lieben,

      ich bin ganz neu hier und möchte mich kurz Vorstellen.

      Ich bin Christine, 32 Jahre alt, verheiratet/keine Kinder.

      Ich habe viele Jahre mit dem Gedanken einer Operation gespielt, aber mich nie getraut es umzusetzen. Bis ich im Dezember zur Kur in Winterkasten war und einen Mann kennenlernte der diese Operation vor ca. 3 Jahren hinter sich gebracht hat. Ich konnte ihn über mehrere Wochen mit all meinen Fragen belästigen und somit verschwand auch meine anfängliche Furcht.

      Jetzt war ich letzte Woche zum Informationsgespräch in der Klinik in Sachsenhausen und jetzt beginnt endlich auch meine Odysee.

      Ich hoffe ich finde hier einige Beiträge die mir dabei helfen können und zur Not frag ich auch gerne mal die "alten" Hasen hier.

      LG
      Christine
    • Odysee?? --> Nee: Du bist auf dem guten Weg

      Hallo Christine,

      herzlich willkommen. Jaja, stimmt der Weg bis zur Genehmigung Deines Antrags kann steinig werden, aber es lohnt sich!

      Ich selbst wurde vor 10 Monaten operiert und habe es noch keinen Tag bereut.

      Frage nicht nur zur Not - wer fragt gewinnt.

      Allerdings stellen fast alle Antworten eine Einzelmeinung dar, weil jeder seine eigenen Erfahrungen gemacht hat.

      Suche Dir doch mal eine Selbsthilfegruppe in Deiner Nähe - der Austausch der vielen Meinungen und Erfahrungen haben mir viél gebracht und immer nehme ich etwas Neues mit.



      LG aaribo
    • Hallo Aaribo,

      und danke für deine Nachricht.

      Das mit der Selbsthilfegruppe ist zwar ein guter Tipp, aber ich weiß nicht ob das wirklich was für mich ist. Ich rede nicht so gerne über mich und meine "Probleme". Deshalb habe ich auch etwas bammel vor der Psychologin.

      Aber vielleicht sollte ich es trotzdem mal ausprobieren.

      LG
      Christine
    • Hi Christine,

      eine gewisse skepsis ist auch nicht immer verkehrt.
      eine therapeut/in ist immer erst mal was ungewohntes, aber nix wo man angst haben muss.
      sehe dir einfach manchmal sachen erst an, höre zu und mach dir deine gedanken drüber.
      oft hört man überall gut gemeinte ratschläge.
      das ist wie im schuhladen , da stehen ganz viele und ganz viele sehen toll aus, aber nicht jeder passt einem.
      In einer SHG oder Stammtisch kannst du auch nur erst mal zuhören, du entscheidest immer selbst was du sagen oder antworten willst. nimm dir vielleicht dein mann oder eine freundin mit dannist das meist halb so wild und 4 ohren hören mehr als 2.
      und wenn du fragen hast, stell sie einfach und du wirst sehen du wirst oft einige meinungen hören.
      du findest dein weg und dein tempo.

      also wenn was ist schreib einfach.

      lg melli
      Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.
      Aldous Huxley